Spinat-Bärlauch-Strudel I Spinach and Ramson Roll

DSC_0003-2

Hallo, ihr Lieben!

Zum Gründonnerstag (jaja, schon klar, wir wissen alle, dass der Name dieses Tages nichts mit der Farbe zu tun hat, aber ist es nicht trotzdem lustig, heute grüne Sachen zu kochen?) gab es bei uns Spinatstrudel. Da mein zweiter Vielfraß, von dem hier übrigens die schönen Fotos stammen, keinen Cremespinat mag, musste ich umdisponieren und begab mich sogleich auf die Rezeptsuche. Vorzugsweise grün und lecker sollte es sein und weil Spinat am Gründonnerstag bei uns immer schon Tradition war, entschied ich mich für die Strudelvariante. Die geht schnell (vor allem, wenn der Teig gekauft ist – zu meiner Verteidigung lasst mich aber sagen, dass es wenigstens Dinkelteig war), ist gesund und schmeckt richtig, richtig gut.

Um den Klassiker etwas aufzupeppen, kam hier ein ganzer Bund frischer Gartenbärlauch hinein, der sich super mit dem vielen Knoblauch im Strudel verstand und für einen tollen frischen Geschmack sorgte. Dass ich mich beim Einkaufen vergriffen und ganze Muskatnüsse anstatt der gemahlenen erwischt habe, war nach der anfänglichen Ärgerei sogar ein Segen, denn das Aroma war genial. Wer also ganze Muskatnuss daheim hat, sollte sich unbedingt die (klitzekleine) Mühe machen und ein wenig von ihr abreiben (klappt super mit einem Zestenreißer oder einer feinen Käsereibe).

Ich habe einen Strudel gemacht, würde das nächste Mal aber ruhig zwei machen, da es sonst fast ein bisserl wenig ist. Da die Fülle jetzt auch nicht übermäßig viel war, werden die Strudel dann auch keine Ungetüme, die sich niemals verputzen lassen. Ich glaube, mit zwei Strudeln ist man gut beraten.

Zutaten (für 1 Strudel, reicht für 2 nicht sehr hungrige Personen):

– 1 Pkg. Strudelteig, ich habe Dinkelstrudelteig verwendet, der aufgrund seines nussigen Aromas besonders gut passt
– etwa 10 Bällchen tiefgekühlten Blattspinat, das sind ca. 250-300 g. Mit frischem geht es genauso gut und er ist komplett gleich zu verarbeiten, außer, dass er etwas kürzer dünstet, weil er nicht so viel Wasser enthält.
– einen halben Schafkäse
– ein paar, ca. 5, Cherrytomaten
– 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel oder 1 kleine Schalotte
– 1 Bund Bärlauch
– Salz, Pfeffer, Knoblauch, Muskat, Sonnenblumenöl

Und so geht’s:

Zwiebel und Knoblauch schälen, in kleine Würfel schneiden und in etwas Sonnenblumenöl goldgelb braten. Dazu den Blattspinat geben, Hitze reduzieren, gut salzen und abgedeckt ca. 5 Minuten dünsten lassen. Wenn der Spinat aufgetaut ist den Deckel entfernen und so lange dünsten, bis all das Wasser verdampft ist. Drückt zwischendurch immer wieder mit einem Löffel auf den Spinat, damit auch wirklich das gesamte Wasser austritt, sonst wird der Strudel viel zu weich. Die Cherrytomaten halbieren und mit zum Spinat geben, mit Pfeffer, Muskat und, wer mag, Knoblauch gut abschmecken.

Während der Spinat dünstet, das Backrohr auf 170° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Strudelteig ausrollen, entweder direkt auf dem Backblech oder auf einem Küchentuch, und dünn mit Wasser und Öl bestreichen (so bricht er nicht). Den Spinat darauf verteilen und Schafkäse darüberbröckeln oder -würfeln. Den Strudelteig einrollen, an den Enden einklappen und für ca. 25-30 Minuten bei 160° C backen. Wenn er nach 20 Minuten schon goldgelb ist, könnt ihr die Hitze auf 140 °C reduzieren, oder ihn mit Butterbrotpapier abgedeckt weiterbacken lassen.

Am besten schmeckt er frisch aus dem Ofen mit einem Joghurtdip!

DSC_0002

This Recipe in English

I am not really an expert on English and/or American traditions but in Austria, the Thursday before Easter is special. It’s called Green Thursday and, because it’s a strict fast day, we only eat green stuff (which is funny because the day’s name has to do nothing with the colour but comes form the old word for “whine” which, in Old German, is “greinen” – and to some people this seems to resemble “green”). OK, enough history, back to cooking. So, we only eat green stuff and this mainly means one thing: spinach. Since not everyone (my Culinary Consultant included) likes spinach in its most common form, i. e. creamed, I had to go look for other things one can make out of spinach. Which made me think of the spinach rolls my mum always used to make (and still makes, I’m sure of that, only I don’t get to eat them anymore since I moved out) and I decided to try them out and make my version of them.

I added a huge amount of ramson to the spinach, which gave it a very fine and garlic-y flavor. Also, I used whole nutmegs and grated pieces of them and the aroma was incredible! I hope you enjoy the recipe, of course you can vary it with bacon or make it vegan and just leave out the feta cheese, but I really liked this version of it. Just the next time I make it, I’d really prepare two rolls because the one I made was a bit too little in the end. In case you try it out and you’re more than two people, just double the amount of everything and you’re fine.

Ingredients (for 1 roll, serves 2 not-so-hungry persons)

– 1 package filo pastry
– frozen spinach, about 250-300 g. If you use fresh spinach, process it the same way as the frozen one, just don’t let it cook as long as the frozen pieces because they contain more water.
– 1 bundle of fresh ramson
– half of a package of feta cheese
– 2 garlic cloves, 1 small onion
– some cherry tomatoes, 4-5
– salt, pepper, garlic, nutmeg, sunflower oil

Directions:

Peel and finely chop the garlic and the onion and in a big pan sizzle it with some sunflower oil until golden. Add the frozen spinach, reduce the heat to medium, add a generous amount of salt, cover the pan and let it simmer for about 5 minutes. Then add your cherry tomatoes and spice the mixture. From time to time, press onto the spinach with a spoon or spatula to make sure that really all of the water evaporates. Otherwise, your roll will be too wet.

While your spinach cooks, preheat oven to 170° C. Line a baking sheet with baking paper and roll out your filo pastry on it. Brush it with a bit of oil and some water, that will prevent the dough from breaking.
Put the spinach onto the filo pastry and add as much of the feta cheese as you like. Put in the oven for about 25-30 minutes. If, after about 20 minutes, the pastry is already golden, reduce the heat to 140° C or cover the roll with additional baking paper.

The spinach roll tastes best when served directly from the oven with a yoghurt dip.

Advertisements

4 thoughts on “Spinat-Bärlauch-Strudel I Spinach and Ramson Roll

  1. Salut mon Chouchoux :)
    J’ai fait des épinards la semaine dernière par hasard. C’etait Quiche au épinard et j’avais réussi :D
    Joyeuses Pâques à toi et ta famille!
    Grosses Bises de Rouen.

    Like

  2. Mhm, der Strudel sieht sehr lecker aus. Habe erst kürzlich meinen ersten süssen Strudel gebacken und nun muss ich unbedingt einen mit Spinat probieren, danke für die wunderbare Inspiration=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    Excusemebut…

    Like

Leave a Comment

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s