Birnenkuchen und Schwarzbeermuffins I Pear Cake and Blueberry Muffins

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Hallo, ihr Lieben!

Für eine Hochzeit im Oktober musste ich kurzfristig einen Kuchen backen, der vielen Gästen schmecken würde, sich gut transportieren ließ, schön anzusehen war und der auch ein wenig zum Thema Herbsthochzeit passte. Ich habe mich für einen Birnenkuchen in der Glasform entschieden, da man ihn direkt in der Form anrichten und transportierten konnte. Ihr könnt natürlich auch Äpfel verwenden, wenn ihr die lieber mögt.

Mit dem gleichen Rezept hatte ich ein wenig früher bereits Schwarzbeermuffins gebacken, die toll waren. Dafür einfach die Birnen mit ca. 250 g gefrorenen oder frischen Schwarzbeeren ersetzen und den Kuchen damit kurz vor dem Backen bestreuen.

Zutaten (für 1 Becherkuchen, ca. 20 Stück):

– 1 Becher (250 g) Naturjoghurt
– 1,5 Becher Zucker
– 4 Becher Mehl
– 1,5 Becher Öl + ein guter Schuss Rum
– 1,5 Päckchen Backpulver
– 1 kg frische Birnen (oder Äpfel) [bzw. 250 g Schwarzbeeren]
– frische Zitronenschale und den Saft der Zitrone
– 4 Eier

Und so geht’s:

Backrohr auf 170° C vorheizen. Die Birnen schälen, halbieren, entkernen und auf der Oberseite leicht fächrig einschneiden (nicht durchschneiden!). Eine Pfanne mit etwas Wasser (ca. 1 cm) erhitzen und die Birnen darin bissfest für etwa 10 Minuten garen.

Derweil die feuchten Zutaten in einer Schüssel vermischen und den Joghurtbecher auswaschen und abtrocknen. Dann die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und das Backpulver sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Mit einer Küchenmaschine lässt sich der Teig besonders fein verrühren, es genügt aber auch einfach ein Löffel. Die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten geben, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Während die Küchenmaschine rührt, eine Glasform mit etwas Öl auspinseln und mit Mehl ausstreuen. Den Teig in die Form gießen und die Birnen am Kuchen anordnen. Wer mag, kann sie mit ein wenig Zucker bestreuen.

Der Kuchen wird für 50-60 Minuten bei 150-160°C Umluft gebacken. Nach ca. 20 Minuten abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Der Kuchen ist herrlich herbstlich, fruchtig und richtig luftig. Er lässt sich ideal in der Form anrichten und schneiden und ist, mit etwas Puderzucker bestreut, ein schöner Hingucker.

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Birnenkuchen/pear cake

This Recipe in English

For a wedding in October, I had to come up with a recipe for a tasty cake on short notice. The cake should serve more than just a few guests, it should be easy to transport and not require chilling. I decided on a pear cake because I felt this matched the fall-wedding-theme and it was a nice twist on the ususal apple pie. Of course, if you prefer apples, just switch the pears in the recipe and use apples instead.

I used the same recipe to bake blueberry muffins and they turned out great. Just exchange the pears for two cups of frozen or fresh blueberries, that you sprinkle on top before baking.

Ingredients (serves 20):

– 1 cup(250 g) yogurt
– 1,5 cups sugar
– 4 cups flour
– 1,5 cups natural oil + some rum
– 1,5 sachets baking powder
– 1 kg fresh pears (or apples) [or 2 cups frozen/fresh blueberries]
– fresh lemon zest and juice
– 4 eggs

Directions:

Preheat oven to 170° C. Peel the pears, halve them, remove the core and slice the upper part. Stop just short of cutting all the way through, this will look nicer. Heat some water in pan and cook the pears until soft (approx. 10 minutes).

Meanwhile, mix the wet ingredients in bowl. Mix the dry ingredients in bowl and make sure to sieve the baking powder so that there are no clumps. Mix the dry and wet ingredients in a mixer or by hand until the dough is soft and chewy.

Grease and flour an ovenproof glass cake pan, pour the dough into the pan and put the pears on top. Lightly sprinkle with sugar.

Bake at 150-160°C for 50-60 minutes. Cover with a sheet of baking paper after about 20 minutes so the cake won’t get too dark.

The cake turns out really fluffy and fruity and wonderfully tastes of autumn. If you want a wintery taste, add some cinnamon to the recipe. You can serve and cut it in the baking pan, just sprinkle it with some icing sugar before serving it.

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Blueberry muffins (I’m afraid I have more pictures of them because I forgot to take pictures of the cake during the wedding ;-) )

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Selbstgemachte Bolognese I Homemade Bolognese

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Hallo, ihr Lieben!

Wer kenn es nicht: die Uni/Arbeit/Schule/andere Verpflichtungen brauchen all eure Aufmerksamkeit, aufräumen und putzen sollte man auch noch, Geburtstage stehen an und Hunger hat man obendrein! Bei mir ist dann gaaanz schnelle Küche gefragt, ganz nach dem Motto: keine Zeit mit Schnipseln verschwenden, sondern am besten vom Herd auf den Teller in unter 15 Minuten.

Trotz Stress habe ich aber keine Lust, mich nur von Fertiggerichten zu ernähren, sondern möchte trotzdem halbwegs gesund und lecker essen. Und deshalb heißt es vorbereiten! Und was lässt sich besser vorbereiten als frisch und selbst gemachtes Sugo für Spaghetti Bolognese?

Deshalb gibt es für euch von mir heute die Anleitung für eine Bolognese unter 30 Minuten mit Herrichten, Zubereiten und Abwaschen. Diese Zeit kann man sich wirklich immer nehmen, sei es an einem freien Tag oder während im Radio die Top 10 der Woche laufen. Da ich Sugo mit Faschiertem gerne mag (für die vegetarische Variante kann das Fleisch ganz einfach ausgetauscht werden, mehr dazu im Rezept), warte ich meist ab, bis es in einem Geschäft in Aktion ist, kaufe einen ganzen Kilo auf einmal und verarbeite es ganz frisch. Und wenn sich das Frisch-Verarbeiten nicht ausgeht, friere ich das Fleisch ein und kann es dann verarbeiten, wenn es passt.

Zutaten (für ca. 6 Portionen für 2 Personen):

– 1 kg Faschiertes (Rind/Schwein gemischt, meist im Verhältnis 40:60, ihr könnt auch reines Rinder-, Schweine-, oder Kalbsfaschiertes nehmen)
– 2 Packerl passierte Tomaten, je 500 ml
– frischer Rosmarin
– getrockneter Oregano und Majoran
– 2-3 große Karotten
– etwa 100 g Sellerie, das ist ca. 1/2 kleine Knolle oder 1/3 einer größeren
– 1/2 Zwiebel
– etwas Sonnenblumenöl
– Salz, Pfeffer, Zucker, 2-3 Lorbeerblätter

Und so geht’s:

Wenn ihr das Faschierte eingefroren hattet, gebt es gefroren mit wenig Wasser in einen großen Topf und kocht es so lange, bis es durch ist. Dafür wendet ihr es und schabt das durchgekochte Fleisch so lange ab, bis alles gekocht ist. So zerkleinert ihr es einerseits und kocht es andererseits gut durch, ohne, dass es zäh wird.
Bei frischem Faschiertem geht es etwas schneller, ihr solltet es aber auf jeden Fall wirklich komplett frisch (nicht älter als max. 1 Tag) zubereiten. Einfach in ca. 1 EL Sonnenblumenöl scharf anbraten.

Währenddessen die Karotten und den Sellerie fein reiben. Ich mache das mit einer Standreibe am feinsten Reibegrad und schäle weder Karotten noch Sellerie (beim Sellerie schneide ich den Wurzelansatz ab und entferne verunreinigte Stellen). Die halbe Zwiebel fein würfelig schneiden und zusammen mit dem geschabten Gemüse zum Fleisch geben, sobald dieses angebrutzelt ist. Für ca. 5 Minuten weiterbraten, bis es gut duftet. Dann könnt ihr würzen: Salz, Pfeffer, frischen Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Lorbeerblätter – probiert aus, was euch am besten schmeckt. Wichtig ist, dass ihr auch mindestens einen Teelöffel Zucker hinzugebt, damit die Tomaten ihre Süße entfalten können.

Das war’s auch schon! Ich lasse das Sugo auf der ausgeschalteten aber heißen Herdplatte stehen, damit es gut durchzieht (meist über Nacht). Am nächsten Tag ist es vollständig ausgekühlt und ich kann es in kleine Behälter füllen und einfrieren.
Vor dem Essen hole ich es einfach aus dem Tiefkühlfach und koche es auf, während das Nudelwasser und die Nudeln kochen – so dauert das Mittagessen nicht einmal 15 Minuten und ist trotzdem superlecker, gesund, selbstgemacht und sättigend (vor allem, wenn ihr Vollkornnudeln verwendet).

Für Vegetarier lässt sich das Faschierte übrigens super ersetzen. Entweder, ihr macht ein reines Gemüsesugo und verwendet, was ihr mögt oder was gerade Saison hat (Zucchini, Melanzani, Paprika, Oliven, Champignons, Mais) oder ihr weicht Sojagranulat (für diese Menge würde ich in etwa 200-250 g Granulat verwenden) in Gemüsebrühe – ca. die dreifache Menge des Granulats – und würzt alles, wie es euch schmeckt.

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This Recipe in English

Finally, I get to share my bolognese recipe with you, which I have fallen in love with for many reasons. First, it’s so very time-saving in periods where you feel everything happens at once and you just don’t know how, on top of all, you’re supposed to fit in healthy eating.

But even in the stressiest of times, I refuse eating out all the time (too expensive) or living off convenience foods just because they’re fast to cook. With some preparation, every meal can be healthy, very easy and quick to make. Especially if it doesn’t even need preparing because you’ve done it in advance.

Which is exactly why I love this recipe. I prepare the bolognese way in advance (e.g. on a free Sunday afternoon), freeze it and then take it out and cook it freshly whenever there’s no time to cook. As it’s a lot cheaper, I buy quality minced meat whenever there’s a discount and, if I cannot process it the same day, freeze it and take it out when I prepare the bolognese.

I hope you enjoy this recipe! And don’t worry if you’re vegetarian (or vegan) for there’s a veggie version below.

Ingredients (6 portions for 2 people)

– 1 kg minced meat
– 2 packages of tomato puree, 2x 500 ml
– fresh rosemary
– 2-3 big carrots
– approx. 100 g celery root (that’s 1/2 of a small root or 1/3 of a bigger one)
– a little sunflower oil
– 1/2 onion
– spices: salt, pepper, oregano, marjoram, laurel leafs, sugar

Directions:

When your minced meat is frozen, put it into a big pot with a little water and heat it until cooked. Turn it around every few minutes and scrape off the cooked meat. This way, you grind it while it cooks and in the end, you will have perfect little pieces of meat in your bolognese. If you use fresh minced meat make sure it’s no older than 1 day. Sizzle it in one tablespoon sunflower oil.

While your meat is cooking, grate your vegetables, i.e. your carrots and the celery. I use a normal grater. Finely chop the onion and, together with the grated vegetables, add it to the meat. Sizzle for five minutes, season as you prefer and add the tomato puree. Make sure you add one teaspoon sugar to balance out the tomatoes’ flavour.

I then turn off my stove and leave the bolognese on the hot cooking spot so that it can simmer a little longer. I always let it rest over night and in the morning fill it into little plastic boxes and freeze it. When I need it, I take it out and while the pasta cooks, I heat it. This way, a fresh meal only takes 15. Use whole grain pasta to make it even healthier.

For all those who don’t like or eat meat, use vegetables. You can use almost everything: mushrooms, courgettes, aubergines, corn, fresh tomatoes, bell peppers, or olives. You can also use soy granules: soak 200-250 g in thrice the amount of water or broth, then proceed as described above with the meat.

Whatever your recipe turns out in the end, I hope you enjoy it whenever you just don’t feel like cooking.