Gesundes 5-Minuten-Kürbisbrot I Quick and Healthy Pumpkin Bread

DSC_0005.jpg

Hallo, ihr Lieben!

Dieses Rezept für gesundes Kürbisbrot ist eines meiner absoluten Favoriten. Das Brot kann in 5 Minuten zubereitet werden, muss nicht gehen und bäckt nur etwa 40 Minuten. Das heißt, wenn es mal schnell gehen muss, ist es wirklich ideal. Zudem schmeckt es ausgezeichnet und kann ganz nach Lust und Laune variiert werden. Seid gespannt!

Zutaten (für ca. 12-16 kleine Brötchen):

  • 500 g Mehl (ich verwende Dinkelvollkorn)
  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockengerm oder 1 Würfel Germ
  • 300 g geraspelter Kürbis (alternativ Karotten)
  • 40 g Flocken oder Nüsse nach Wahl (Leinsamen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Nüsse, Kokosflocken)
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Salz
  • Gewürze (z. B. Kümmel, Kräuter…)

Und so geht’s:

Das Backrohr auf 170° C vorheizen. Die Zubereitung ist wirklich denkbar einfach. Es werden einfach alle Zutaten vermischt, bis ein klebriger Teig entsteht. Diesen dann mit den Händen zu Brötchen formen oder zu einem großen Laib. Super werden die Brötchen auch in einer leicht ausgefetteten Muffinform, so haben alle die gleiche Größe und sie haben eine tolle Form.

Eine hitzefeste Schale Wasser ins Backrohr stellen und die Brötchen bei 160° C für 30-40 Minuten backen. Wenn sie sich hohl anhören, wenn man darauf klopft, sind sie fertig. Ein großer Laib Brot muss in etwa 45-55 Minuten backen.

Die Brötchen werden außen sehr knusprig und innen schön weich und saftig durch den Kürbis oder die Karotten. Ich bestreue sie vor dem Backen noch einmal mit Flocken, das gibt extra Aroma. Die Brötchen halten sich luftdicht verpackt gute 3 Tage und können super eingefroren werden.

DSC_0001.jpg

This Recipe in English

This recipe is one of the easiest and quickest to bake your own healthy bread. I love it because the bread turns out perfectly any time and the dough doesn’t have to rest, so it’s all done in about 5 minutes. Plus, you can add any extra ingredients you like to have in your bread.

Ingredients (for 12-16 small buns):

  • 500 g flour (I use spelt)
  • 500 ml lukewarm water
  • 1 package dry yeast, or 1 cube yeast
  • 300 g grated pumpkin (or alternatively carrots)
  • 40 g flakes or seeds of your choice (oats, flaxseed, nuts, sunflower seeds, pumpkin seeds, coconut flakes)
  • 1 table spoon vinegar
  • 1 table spoon salt
  • spices (fennel, herbs…)

Directions:

Preheat oven to 170° C. Mix all ingredients, you don’t have to mind any order and you don’t have to let the dough rest. Just stir everything until combined well and until a sticky dough has formed. With your hands, form little bread rolls or one big loaf. I like to put the buns in a muffin tray because they turn out nice and even and all have the same size.

Put an ovenware filled with water in the oven. Bake little buns for about 30-40 minutes and a big loaf for about 45-55 minutes. The bread should sound hollow when you tap it, then it’s ready.

I really like the small buns because they are crusty on the outside and soft and moist on the inside because of the pumpkin. I always prepare the bread in advance and then freeze it and take it out when I want to eat it. That works perfectly and this way, I always have fresh, homemade, healthy bread.

Advertisements

Zitronen-Buttermilch Muffins I Lemon Buttermilk Muffins

DSC_0013

Hallo, ihr Lieben!

Bei mir war heute Muffin-Backtag. Dafür habe ich mich die letzten Tage durch das Internet und sämtliche meiner Kochbücher und -magazine gewühlt – immer auf der Suche nach Tipps für den perfekt geformten Muffin. Die häufigsten Tipps betreffen die Backtemperatur, den Teig und das Füllen der Förmchen. Die meisten Rezepte schlagen vor, den Teig mit einer höheren Anfangstemperatur von ca. 200° C zu backen, da so das Äußere des Muffins schneller fest wird und die Gase, die durch die Backtriebmittel im Inneren entstehen, die Oberfläche nach oben treiben. Das Problem ist allerdings, dass eure Muffins mit Sicherheit sehr braun werden, etwas, das ich persönlich gar nicht mag. Beim Teig wird meist vorgeschlagen, eine Mischung aus Backpulver und Natron zu verwenden, da Natron eine größere Treibkraft hat. Bei meinen Muffins hat es super funktioniert. Und was das Füllen der Förmchen angeht, sagt man, dass man sie wirklich bis zum Rand vollfüllen soll. Das Problem hier ist allerdings, dass sie so mit Sicherheit übergehen und der übergeflossene Teig am Blech anbrennt und die gesamten restlichen Muffins in ein feines Raucharoma taucht.

Ich kann euch empfehlen, Backpulver und Natron (gibt es in jedem Supermarkt in der Gewürzabteilung, nicht in der Backabteilung) zu verwenden und die Förmchen zu drei Viertel voll zu füllen. So gehen sie schön hoch, aber nicht über. Ich habe auch mit einer höheren Anfangstemperatur begonnen, allerdings nur bei 180° C für etwa 5 Minuten, denn sonst werden die Muffins wirklich zu dunkel. Ein wirklich toller Tipp ist, die Muffins nach dem Einfüllen in die Förmchen für 5 Minuten rasten zu lassen, bevor ihr sie backt. So können sich alle Luftblasen aus dem Teig arbeiten und die Backtriebmittel beginnen, zu wirken.

Und um Muffins wie bei McDonald’s und Starbucks zu bekommen, muss man generell größere Formen verwenden und bestimmt auch ganz viel Chemie. Also auch, wenn unsere etwas kleiner sind, so sind sie doch schön gewölbt und zu 100 % selbstgemacht. Und das ist ja die Hauptsache.

DSC_0009

Zutaten (für 24-30 Muffins):

– 520 g Mehl
– 450 ml Buttermilch
– 200 g Zucker
– 3 Eier
– 1 Packung Backpulver
– 1 Teelöffel Natron
– 1 Prise Salz
– 1 Bio-Zitrone
– 100 ml geschmacksneutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
– Vanilleextrakt (am besten selbstgemacht)
– 1 Esslöffel Rum

Und so geht’s:

Eine Muffinbackform mit Papierförmchen auslegen und das Backrohr auf 180° C vorheizen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Alle trockenen Zutaten in einer separaten Schüssel vermischen und beiseite stellen. In einer anderen Schüssel Eier, Zucker, Vanilleextrakt, Rum und Salz mit einem Handmixer auf höchster Stufe schaumig rühren, etwa 4-5 Minuten. Buttermilch, Zitronensaft und -zesten sowie Öl kurz unterrühren. Die trockenen Zutaten einsieben und mit einem Schneebesen sehr kurz unterrühren, bis alles vermischt ist. Nicht zu lange rühren, der Teig soll nicht zu flüssig sein.

Den Teig in die Förmchen füllen, etwa zu drei Viertel. Für ca. 5 Minuten rasten lassen und bei 180° C ca. 5 Minuten und dann bei 170° C für etwa 15 Minuten backen. Wenn an einem Zahnstocher, den ihr in die Muffins stecht, nichts mehr hängen bleibt, sind sie fertig.

Die Muffins aus der Backform nehmen und gut auskühlen lassen. Sie können so gegessen oder ein wenig verschönert werden. Ich habe in einige von meinen vor dem Backen eine gefrorene Himbeere in die Mitte gedrückt. Diese verschwindet dann beim Backen und ist beim Essen eine schöne Überraschung. Für die restlichen habe ich ca. 50 g weiße Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen, die Muffins damit bepinselt und mit kleinen Smarties und bunten Streuseln verziert. Die weiße Schokolade passt super zu dem zitronig-frischen Aroma der Muffins und mit den Streuseln verziert, sind die Muffins ein tolles Mitbringsel für jede Party. Die Muffins schmecken richtig locker und luftig und mit den Tipps oben gehen sie wunderschön auf.

Und weil ich ihren Blog so gerne lese und ihn ganz fantastisch finde, möchte ich dieses Rezept gerne Sarahs Knuspersommer anhängen, damit er noch süßer und leckerer wird, als er eh schon ist. Schaut einmal auf ihrem Blog vorbei, es lohnt sich wirklich!

Banner1

This Recipe in English

Muffins are a great present to take to parties or gatherings of all kinds. I love them because they are quick and easy to make, fast to prepare and taste really good. And you can sneak in a second one after you’ve finished the first because one muffin doesn’t equal one piece of cake. So two muffins are perfectly fine. These lemon and buttermilk muffins are great for summer barbecues or picnics. Their taste is fresh and lemony, which makes them light and fluffy.

The last few days, I searched the web for tips on how to get the perfect dome on your muffin. I read through blog entries, articles, how-to-websites and dug out all of my cookbooks and magazins that have muffin recipes in them. Actually, I found a whole bunch of tips, some of them more useful than others. The three most common are baking temperature, the muffin dough and the filling of the muffin tin.

In many articles, I read that you should start with a very high baking temperature, around 200° C. The reason is that the high temperature causes the outside of the muffin to bake faster, so that the leavers in the dough cause gases to form on the inside, that leave the muffin. However, when I tried it, my muffins came out rather burned even though I reduced the temperature after about five minutes.

The second tip suggests using both baking powder and baking soda in your recipe. For me, this worked really fine. You just have to make sure that the dough contains something sour when working with baking soda.

The last tip said to fill your muffin tins to the brim. However, the result you get is that your dough spills over and starts to burn on the tin. Which, of course, affects the aroma. So I would suggest you fill your tins about three quarters. This way, they will rise nicely but they won’t spill over.

What I did, and it really worked well, was to bake with an initial temperature of around 180° C and after approx. 5 minutes reduce the heat to 170° C. I also used a mixture of baking soda and baking powder and filled my tins about three quaters. And one very good tip is to let the dough rest for 5 minutes after having filled it into the paper cups because this way, the leavers can start to work. I think that at home, it’s really hard to get muffins like they have at Starbucks or McDonald’s but I believe they use a lot of additional stuff to make them rise (apart from their tins being about ten times bigger…). Anyway, I’d always prefer a good homemade muffin even if it’s a bit smaller (like I said, just sneak in another one).

Ingredients (serves 24-30 big muffins):

– 520 g flour
– 450 ml buttermilk
– 200 g sugar
– 3 eggs
– 1 package baking powder
– 1 teaspoon baking soda
– 1 pinch salt
– 1 lemon
– 100 ml vegetable oil (z. B. granola oil)
– vanilla extract (I prefere homemade)
– 1 tablespoon rum

Directions:

Line a muffin tin with paper cups and preheat oven to 180° C. Zest the lemon and squeeze out the juice. In a bowl, mix the dry ingredients and set aside. In a separate bowl, whisk eggs, sugar, vanilla extract, rum and salt on high speed for about 4-5 minutes. Then add buttermilk, oil and lemon juice and zest and mix shortly and slowly. Sift in the dry ingredients, but make sure you do so very gently and only until all ingredients are just combined. The dough should not be too runny.

Fill the paper cups, let them rest for 5 minutes and put them in the oven for about 20 minutes. Make sure to reduce the temperature to 170° C after about 5 minutes. Take out the tin and let the muffins cool completely. I melted about 50 g of white chocolate to decorate them and put sprinkles and little smarties on top. This way, I think they’re the perfect surprise for any occasion because they’re pretty to look at.

I hope you enjoy the recipe as much as I do. Let me know if you try it out.

DSC_0001